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Wie verändert Sucht die Homöostase?

Sucht : Wie verändert Sucht die Homöostase?
Das Gehirn ist ein unglaublich komplexes Organ mit einzigartigen Funktionen, die für unser Überleben und unseren Alltag unerlässlich sind. Wenn unser Gehirn richtig funktioniert, passen wir uns an und verhalten uns in unserer Umgebung angemessen. Wir lernen und passen uns an verschiedene Faktoren an. Die Chemie Ihres Gehirns kann jedoch im Fall einer Sucht erheblich beeinträchtigt werden.

Sucht und Homöostase

Sucht, ob Drogen oder Alkohol, kann das natürliche Gleichgewicht Ihres Gehirns verändern, das auch als Zustand der Homöostase bezeichnet wird.

Das Gehirn überwacht oder überwacht die Homöostase des Körpers und nimmt Anpassungen vor, um ein gesundes und funktionierendes System aufrechtzuerhalten. Drogen oder Alkohol können den Prozess stören und den Zustand der Homöostase Ihres Körpers beeinträchtigen.

Wenn Sie von einer Substanz abhängig sind, stimulieren Sie ständig Teile des Gehirns übermäßig, was es Ihrem Körper erschwert, sich auszugleichen.

Wenn Ihr Gehirn Schwierigkeiten hat, sein ideales Gleichgewicht zu erreichen, passt es sich an die Reaktionen der Suchtmittel an. Anschließend wird ein neuer Sollwert erstellt, um die hinzugefügte Stimulation zu berücksichtigen. Die Schaffung dieses neuen Gleichgewichtspunktes wird als Allostase bezeichnet.

Wie Homöostase das Körpergleichgewicht aufrechterhält

Das Problem mit der Allostase

Ihr Gehirn ist unglaublich anpassungsfähig, aber die Fähigkeit, durch Allostase einen neuen Gleichgewichtspunkt zu schaffen, kann die Funktionsweise Ihres Gehirns verändern. Die Änderung des Gleichgewichtspunkts löst bestimmte Verhaltensweisen und Bedürfnisse aus, einschließlich:

  • Die Notwendigkeit, Medikamente zu bekommen oder einzunehmen: Die neue Gehirnchemie macht das Erhalten des Medikaments zum wichtigsten Ziel, unabhängig von den Konsequenzen. Dies kann dazu führen, dass Menschen sich selbst oder andere verletzen, in Konkurs gehen oder Verbrechen begehen, um an Drogen zu gelangen.
  • Schwierigkeiten beim Aufhören: Die Sucht zu beenden ist extrem schwierig, da der neue Gleichgewichtspunkt des Gehirns vom Einfluss der Droge abhängt.
  • Fehlendes Interesse an anderen Aktivitäten: Das neue Gleichgewicht des Gehirns bedeutet, dass es nur darauf ankommt, die Sucht zu stillen. andere Prioritäten wie berufliche oder familiäre Verpflichtungen werden minimiert.

Sobald die Homöostase verändert und die Allostase erreicht ist, benötigt das Gehirn die Suchtsubstanz, um diesen neuen Gleichgewichtspunkt aufrechtzuerhalten.

Sucht erkennen

Aufgrund des neuen homöostatischen Zustands des Gehirns kann es manchmal schwierig sein, sich dessen bewusst zu werden, dass sich Ihr Körper verschoben hat und dass Sie von einer Substanz abhängig geworden sind. Die Kriterien zur Identifizierung von Sucht führen zu neun substanzbezogenen Störungen, darunter Alkohol, Koffein, Cannabis, Halluzinogene, Inhalationsmittel, Opioide, Beruhigungsmittel, Stimulanzien und Tabak.

Unabhängig von der Substanz wird eine Sucht durch vier Schlüsselmerkmale definiert:

  1. Eingeschränkte Kontrolle: Aufgrund der Homöostase können Sie möglicherweise mehr als beabsichtigt einnehmen oder nicht mehr aufhören. Sie können auch so starke Heißhungergefühle verspüren, dass sie jedes andere Gefühl außer Kraft setzen.
  2. Soziale Beeinträchtigung: Unabhängig davon, wie Ihre Sucht anderen schadet, betreiben Sie weiterhin Drogenmissbrauch.
  3. Risikokonsum: Obwohl Sie sich der möglichen körperlichen Schädigung bewusst sind, können Sie weiterhin Medikamente einnehmen. Sie könnten so verzweifelt sein, Ihre nächste Lösung zu finden, dass Sie das Risiko eingehen, diese zu erhalten.
  4. Toleranz und Entzug: Durch Toleranz benötigen Sie immer mehr Substanz, um die gleichen Wirkungen zu erzielen. Sie können auch Entzugserscheinungen bekommen, wenn Sie nicht die Substanz bekommen, nach der Sie sich sehnen.
Die alarmierenden Anzeichen und Symptome der Sucht, auf die zu achten ist
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